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Einmal Schotte

Scottish-Terrier

Herkunft:                       Schottland

Verwendung:                   niederläufiger Jagdterrier

Größe/Gewicht:             25- 28   cm  / 8,5    - 10,5 kg

Fell:                                 hart, dicht, rau, mit weicher Unterwolle, regelmäßig                                                         trimmen

Farbe:                             schwarz, weizenfarben, gestromt

Charakter:                      Er macht einen mürrischen griesgrämigen Eindruck. Er ist ein treuer und zuverlässiger, würdevoller zurückhaltender, aber mutiger und hochintelligenter Freund.

 

 

Einmal Schotte, immer Schotte! Wer einmal Kontakt mit dieser Hunderasse gehabt hat wird nie wieder davon loskommen. Auch ist mir aufgefallen das die meisten Schottenfanatiker meistens mindestens zwei Hunde dieser Rasse haben.

Der Schotte gehört zu den rauhaarigen Terriern und muss regelmäßig getrimmt werden. Eigentlich alle 10-14 Wochen. Im Schnitt kostet diese Prozedur 30 –40-Euro, allerdings findet man selten einen Hundefrisör der diesen Haarschnitt beherrscht. Meist sehen die Schotten dann einem Westi oder einem Cairn-Terrier ähnlich. Als ich noch in Wetter wohnte, bin ich immer zu Scotti-Züchterin Frau Erfurt, auch in Wetter, gefahren. Mein Bill sah immer einwandfrei aus. Das änderte sich als ich zum Niederrhein gezogen bin. Hier konnte jeder der sich Frisör für Hunde nannte diesen Haarschnitt. Selbst meinem Billy war das Resultat peinlich. Die 250 km zu Frau Erfurt wollte ich aber auch nicht jedes Mal fahren. Also! Was blieb mir über? Selbst ran. Mit Nachhilfeunterricht von Frau Erfurt, Fachvideo über Trimmen und Scheren, Pflegeanleitung aus dem Scottish-Terrier Buch von Familie Luig, habe ich es mir selbst beigebracht. Die großen Ausstellungserfolge meiner Elly beweisen, das ich das ganz gut hinbekomme. Wo auch immer ich mit meinen Hunden auftauche werde ich für Ihren guten Haarschnitt und das tolle Fell bewundert. Dabei muss ich sagen, halte ich es bewusst kurz. Meine Wühlmäuse arbeiten den ganzen Tag in Erdbewegung, Ausgrabungen jeglicher Art, Wasserpützendurchläufer und Maulwurfhügelplattmacher, Verfolgung von Wild jeglicher Art, allerdings immer wieder gerne Hasen.. Also diese feinen Tiere sehen nach jedem täglichem Ausflug aus wie Schw...! Ich setze sie nach  unseren Abenteuerausflügen in die Dusche und spüle nur das Röckchen kurz mit Wasser aus. Der Rest muss trocknen und wird dann ausgebürstet. Wenn es dann mal gar nicht mehr geht, benutze ich für meine Beiden Nerzölshampoo. Das ist extra für schwarze Hunde und für das raue Fell der Terrier geeignet.

Zum Futter:

Ich habe ganz viele Fertigprodukte ausprobiert. Entweder hat der Hund aus dem Fell gestunken, oder aus dem Hals, oder beides  Zum selber kochen habe ich keine Zeit und ehrlich keine Lust! Meine Mutter musste immer für ihre Hündin Farah kochen. Sie hatte Rattengift gefressen und konnte nur abgekochtes vertragen. Na ja! Ich fand das damals nicht so toll. Zumal ich mir nie sicher wäre ob auch alles was mein Hund zu Leben braucht dort drin ist. Nach langem Suchen bin ich auf ein Naturkostanbieter hier in Heinsberg gestoßen. Das Futter heißt „Mein Lord“ und ist reine Biokost. Das Futter ist mit nichts was künstlich ist versehen, stinkt nicht , der Hund stink nicht, und es gibt eine gute Auswahl Ich teile jeden Morgen eine kleine Dose. Vom selben Hersteller gibt es noch Trockenfutter. Das bekommen meine Beiden wenn wir Nachmittags zurück kommen. Zwischendurch mögen die Beiden gerne Lunge, Pansen, Ohren, oder auch immer gerne ein hartes altes Brötchen.

Zum Auslauf:

Schotten lieben Ausflüge. Aber immer die gleiche Strecke ist langweilig. Sie apportieren Bälle und Stöcke und sind für jeden Spaß zu haben. Da sie ja Jagdhunde sind, sollte man sich gut mit dem Jäger stehen. Meine Beiden hören zwar sehr gut, aber wenn die Gelegenheit da ist und ich einen Moment nicht aufpasse, die Fährte erschnüffelt, oder der Hase läuft geradewegs vor der Nase her, ist alles zu spät. Sie kommt zwar gesenkten Hauptes zurück, aber erst wenn die Jagd als aussichtslos erkannt wurde. Meine Kleine verfolgt diese Eigenschaft ihrer Schwester aufmerksam um demnächst sicher gemeinsam zu jagen.

Einmal habe ich einen Radfahrer gesehen der einen Cairn Terrier neben dem Rad laufen ließ. Der Kleine war total überfordert mit seinen kurzen Beinen. Idiot! Echt! Über so etwas rege ich mich auf. Ach ohne Information dieser Rasse weiß ich doch was gut ist für meinen Hund. Jedenfalls macht jedem Hund ein ausgiebiger abenteuerlicher Gang Spaß und seinem Besitzer auch. Wenn nicht sollte man sich besser eine Katze anschaffen. Die geht alleine raus.