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Wie alles begann |
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Wie alles begann: Ich bin mit Hunden aufgewachsen. Meine Eltern züchteten Dackel über den Dackelklub Gergweis. Natürlich war klar, dass ich zum Auszug aus dem Elternhaus auch einen Dackel zur Aussteuer mit auf den Weg bekam. Dieser kleine Mann war mein Atze. Ein richtiger Hallodrie. Alles was laut war und sich schnell bewegte musste er fangen. Diese Macke wurde ihm dann auch zum Verhängnis. Er verfolgte ein laut knatterndes Mofa und wurde von einem Bus überfahren. Ich war unendlich traurig. Aber es ließ sich nicht ändern. Tieftraurig rief ich unseren Zuchtwart an und teilte Ihm den Tod meines Hundes mit. Dieser erwartete gerade von seiner Hündin einen Wurf und lud mich Wochen später zum Babykucken ein. Ja, ein jeder weiß was dann passiert. Nach Hause bin ich dann mit meiner Aike gegangen. Sie war bildschön und hat so manchen Ausstellungserfolg erreicht. Im laufe der Jahre bekam ich 3 Kinder. Sebastinan heute 28 Jahre, erlebte die Zeit mit Dackel „Atze“. Melisse heute 22 Jahre und Marian heute 15 genossen die Zeit mit Aike. Als Marian Kindergartenkind war, und ich Ihn jeden Morgen in den Kindergarten brauchte, saß so ein kleiner schwarzer, niedlicher Welpe vor der Tür. Er wartete auf sein Frauchen, die Ihre Tochter in den Hort brachte. Jeden Morgen begrüßten wir uns. Er Kleine wartete schon auf mich, begrüßte immer überschwänglich seine neue Freundin Aike. Irgendwann veränderte sich dieser Hund. Er zuckte, hatte Angst und wollte man ihn streicheln wich er aus. Merkwürdig dachte ich und wartete auf die Besitzerin. Diese Frau erzählte mir das ihr Mann den Schotten nicht leiden könne und ihn misshandelt. OHHHH! Das ging gar nicht. Sofort fragte ich ob ich diesen kleinen Hund übernehmen könnte. Sie war auch sofort einverstanden. Ohne irgend etwas über diese Rasse zu wissen, ohne mit den anderen Familienmitgliedern gesprochen zu haben bin ich Nachmittags losgezogen, nur meine Aike im Schlepptau. Als ich zu Haustür reinkam sah ich schon diesen furchtbaren Typ. Er saß im Wohnzimmer, eine Flasche Bier auf den dicken Bauch geparkt. Ekelhaft, am liebsten wäre ich gleich auf Ihn losgegangen. Aber es hätte ja nichts verändert. Ich nahm diesen schwarzen Hund und zog mit ihm ab. Keiner verabschiedete sich von ihm. Wenn ich das schreibe kommen mir immer noch die Tränen. Da stand ich mit meinem Schotten. Aike fand Ihm toll. Endlich ein Kumpel. Billy hieß er und irgendwie passte es auch zu Ihm. Also behielten wir diesen Namen. Na ja! Und dann sind wir nach Hause gefahren. Alle haben sich gefreut. Er wurde sofort aufgenommen. Allerdings hat es ganz lange gedauert bis er Männern gegenüber wieder zugänglich wurde. Er hatte entsetzliche Angst vor Männern. Ansonsten kannte er keine Angst. Meine Dackelhündin Aike starb mit fasst 16 Jahren an Brustkrebs. Das war eine schwere Zeit für uns. Billy hat sehr getrauert, obwohl er die privileginen die sich jetzt eröffneten sehr genossen hat. Er durfte in Ihren Korb, auf das Sofa u.s.w. Aike hatte ihren Lebensgefährten voll im Griff. Nachdem ich mich von meinem damaligen Mann getrennt habe bin ich zum Niederrhein gezogen. Billy fand das Landleben Superklasse. Wir waren immer unterwegs, besonders wenn er eine heiße Hündin im Visier hatte, war er auch schon mal Tage lang unterwegs. Ich habe Ihn oft aus dem Tierheim Heinsberg abgeholt, oder über 100.5 das Hitradio ausrufen lassen. Also dachte ich mir, er bracht einen Kumpel!! Gesagt getan. Da ich der Rasse jetzt total verfallen war, suchte ich nach einer Schottenhündin. Bei Frau Veer, Terrier-Züchterin aus Oedingen bin ich fündig geworden. Der Wurf bestand aus 4 superquirligen Welpen. Und.. der 5te, der saß hinten in der Ecke und kam ganz schüchtern nach vorne. Kadia of Black and White. Ich nahm diesen 8 Wochen alten Welpen hoch, sah ihn an und fragte sie ob sie unsere “ELLY” sein wollte. Ich glaube sie wollte, denn ich nahm sie mit. Billy fand diese Aktion aber nicht so toll. Ich dachte er würde sich freuen einem Spielkameraden zu haben. Nee!!! Er war sehr restviert. Nach ein paar Tagen, er lag wieder in seinem Korb im Wohnzimmer(wir nennen diesen Platz “Zentrum der Macht“) kuschelte sie sich an den schlafenden Billy! Sein Blick sagte alles. Na gut, du bist ja noch soo klein!! Ich zeig dir alles und bring dir bei ein richtiger Schotte zu werden. Und so war es. Die beiden hatten eine tolle Zeit. Er ging geduldig mit zu den Hundausstellungen. Elly gewann 48 Ausstellungen wurde Landes-, Bundes-, Euro- und Weltsiegerin. Irgendwann als Elly 3 Jahre war kam die Idee doch mal einen Wurf zu planen. Elly interessierte sich aber nicht für andere Rüden. Sie hat sich nie decken lassen. Wir sind dann zum Tierarzt gegangen. Er bestätigte mir, dass der Liebesurlaub unserer Kleinen, eine Woche beim Deckrüden, erfolglos war. Na ja! Dann wurde unser Bill untersucht, ich wollte seine Zähne reinigen lassen. Der Tierarzt sagte mir, bei einem doch schon 14 Jahre altem Hund nähm er lieber Sicherheitshalber Blut ab. Man wisse ja nie. Eine halbe Stunde später musste ich mit Billy in die Praxis kommen. Seine Blutwerte waren ganz schlecht. Er führte eine Ultraschalluntersuchung durch. Oh, Gott! Die Leber war voller Krebsmetasasen. Ich war total fertig. Das konnte nicht war sein. Ich habe alles versucht. Wir waren bei der Tierhömopatin, er bekam Glogolis und Mariendistelkapseln und Leberschonkost. Im April sind wir dann nach Texel gefahren. Dort blühte er noch einmal richtig auf. Mir war schon bewusst das es unser letzter gemeinsamer Urlaub ist. Ich habe jede Minute genossen. Wieder zu Hause ging er rapide Bergab. Er bekam noch ganz massiv Arthrose in den Vorderläufen. Er konnte kam laufen. Also besorgte ich mir einen Kinderbuggy und fuhr ihn durch die Gegend. Ihm war das nicht peinlich. Endlich war er groß und konnte von ganz oben alles verfolgen. Dann, Ende Juli 2007 verschlechterte sich sein Gesundheitszustand. Er trank unendlich und sein Urin lief so weg. Ich wusste, jetzt war das Ende der Fahnenstange erreicht. Wir, Elly, Billy und ich fuhren am 31.07.07 zum Tierarzt. Dieser schaute mich ernst an und meinte heute wäre der Tag. Ich wollte aber noch eine Blutabnahme um.... ich weiß es eigentlich auch nicht, noch mal eine Bestätigung zu haben. Multiorganversagen und einen Blutzuckerwert über 500mg. Das war es!!!! Wir 3 haben uns dann auf diese Reise vorbereitet. Er bekam eine Narkose. Als meine Tochter noch anrief und mir sagte sie käme sofort vorbei war ich doch froh. Der Tierarzt wartete bis Melissa eintraf. In meinem Arm starb mein bester Kumpel den ich je gehabt habe. Bis heute kann ich nicht darüber erzählen ohne das ich weinen muss. Wir haben Ihn am Nachmittag mit allen Familienmitgliedern in unserem Garten begraben. Das war einer der schlimmsten Tag in meinem Leben. Ich werde diesen Freund nie vergessen. |
